Recoms Einstieg in das diskrete Powergeschäft – Power-Talk mit Karsten Bier, CEO der Recom-Gruppe
Shownotes
Über Jahrzehnte hinweg war Recom vor allem eines: Ein Spezialist für DC/DC- und AC/DC-Module. Nachdem das Produktspektrum des Unternehmens in den letzten Jahren vor allem auch um Geräte mit größeren Leistungen, etwa für die DIN-Schiene erweitert wurde, ist das Unternehmen im Frühjahr dieses Jahres in das Geschäft mit Power-ICs und Trafos eingestiegen. Über die Beweggründe für diesen Schritt sprachen wir mit Karsten Bier, CEO der Recom-Gruppe.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und grüß Gott zu unserem heutigen Power Podcast, zu dem ich mir Carsten Bier eingeladen habe.
00:00:18: Das ist der CEO der RecomPower.
00:00:22: Und die Recom Power hat was total Interessantes gemacht.
00:00:25: Die waren nämlich bisher für etwas anderes beigegannt – für kleine schnuckelige Stromversorgungsmodule.
00:00:31: Jetzt machen sie etwas ganz anders!
00:00:33: Was heißt das?
00:00:35: Was ganz anderes.
00:00:36: In dem Sinne, dass wir das andere nicht mehr machen.
00:00:38: Sie machen es add.
00:00:38: und deshalb meine Frage Rekum Herr Bier war in den letzten zwanzig dreißig Jahren vor allem ein Modulspezialist.
00:00:47: Die sind nicht müde geworden die Vorteile von Modulösungen immer wieder hervorzustreichen.
00:00:52: Und jetzt steigen sie auf einmal ins Power EZ Geschäft und in des Trabo-Geschäfts einen.
00:00:56: wollen sie also Rekom neu erfinden oder haben sich da irgendwie ein Fehler gemacht in der Vermarktung in den vergangenen zwanziger Jahre?
00:01:04: Also erstmal Hallo und vielen Dank für die Einladung, immer schön hier zu sein.
00:01:09: Und über unsere Branche zu sprechen freut mich sehr.
00:01:14: Ja viele Fragen in einer Frage also erst mal erfinden tun wir uns nicht neu.
00:01:19: das was wir hier machen ist eigentlich eine weite Entwicklung von dem was sie ja schon angesprochen haben.
00:01:26: Stromversorgung ist unser Thema kommen ja von der Leiterplatte modulare Lösungen mittlerweile ... bilden wir ja die gesamte Power Architecture vom Schallschrank bis zum Sensor ab.
00:01:38: Auf der Leiterplatte diese modularen Lösungen, die wir schon seit über dreißig Jahren erfolgreich im Markt entwickeln und auch verkaufen... Das ist nichts anderes als eine Transformer IC-Lösung in einer modularen Lösung abgebildet.
00:01:57: Also das ist das Geschäftsmodell.
00:02:00: und wir haben gesagt Dieses Modell funktioniert sehr gut für Kunden oder Entwickler, die sagen ich brauche schnelle Lösungen.
00:02:09: Ich habe einen Mangel an analogen Designressourcen und brauchen zertifiziertes Produkt und hab überschaubare Stückzahlen.
00:02:17: Und das ist ein Modell was sehr gut funktioniert hat.
00:02:22: allerdings gibt es so einen Break-off Point, sagen wir mal bei fünfzigtausend Stück Plus.
00:02:29: Das ist eben genau der Punkt, wo ich jetzt mal fragen wollte okay es war ein gutes Business.
00:02:34: Ihr wart da sehr erfolgreich.
00:02:36: und wie kommt man eigentlich auf die Idee zu sagen ja jetzt machen wir aber noch was anderes?
00:02:41: Also haben sich da einfach die Rahmenbedingungen geändert in einer Weise wo man sagt nun passt das alles jetzt können wir diesen Schritt tun denn hätten aus irgendwelchen Gründen vor zehn Jahren nicht tun können?
00:02:54: Wie groß ist eigentlich der Markt für diskrete Lösungen im Vergleich zu Modulösungen und gegen welche Player treten sie da eigentlich an?
00:03:03: Wir fallen da so aus dem Stegreif, so Sachen wie TI Analog usw.
00:03:07: ein.
00:03:07: also das sind ja Giganten.
00:03:09: Wie kommt man drauf, wenn ein Vertrieb regelmäßig sagt wir sind bei Kunden und der Grund ist happy mit einer Modularen-Lösung bis zu fünfzigtausend Stück?
00:03:18: Wenden wir diese Lösungen an aber sobald es in hohe Stückzahlen geht das spielen natürlich oder greifen andere Kriterien.
00:03:24: Zum Beispiel hat er endkunde selber analog Entwicklungsfähigkeiten kann also das Modul quasi diskret selber aufbauen.
00:03:32: dann spielen Faktoren rein wie zum Beispiel die Kosten.
00:03:37: alle Die meisten Unternehmen sind ja unter Kostendruck.
00:03:41: Und wenn mir der Vertrieb, mein Vertrieb zu mir kommt, sagt ich wir wollen aber auch bei diesen fünfzigtausend Stück mit spielen und wollen dort ein Modell haben das funktioniert und der im Prinzip nicht art enfremd wird ist weil wie gesagt die modulare Lösung ist ja nichts anderes als ein kompaktes Transformer IC-Modell.
00:04:00: dann liegt es auf der Hand das zu tun.
00:04:02: Nummer eins, Nummer zwei ist meine Entwickler die die modularen Lösungen entwickeln machen ja nichts anderes.
00:04:07: Die suchen sich ein IC von der Stange meistens ICs.
00:04:11: wir haben gerade einen Protagonisten.
00:04:13: gerade genannten großen IC-Hersteller gibt es ja viele im Markt die diese Produkte anbieten.
00:04:19: Meine Entwickler suchen sich diese Produkten von der stange und entwickeln dann eine Stromversorgung.
00:04:23: Wir haben einfach gesagt okay das ist nicht der ideale Weg Weil diese ICs sind primär entwickelt für Lösungen im Consumer-Bereich, im Automotivebereich.
00:04:33: Da wo die Volumen sind vielleicht auch in der artificial intelligence zum Beispiel.
00:04:37: wir bedienen ja den klassischen Industriemarkt also die Medizintechnik, den Maschinenbau all diese Dinge und haben gesagt unsere Kunden und auch meine Entwickler für deren Stromversorgung haben es verdient Lösungen anzubieten die perfektioniert sind auf Die Anforderungen aus unserem Kundensegment.
00:04:55: Da war es naheliegend zu sagen, okay dann müssen wir auch Transformer und IC selber machen.
00:05:00: Die diese Spezifikationen anbieten damit unsere Kunden in diesen Segmenten USPs anbinden können die sie mit den normalen Produkten von der Stange nicht anbienen können.
00:05:10: Und das war auch der treibende Faktor.
00:05:13: also einmal A für uns selber, für unsere Stromversorgungslösung nicht nur von Dritten einzukaufen sondern auch selber in einer Nische im speziellen Bereich auch umsetzen zu können und unseren Kunden, die hohe Stückzahlen brauchen.
00:05:29: Und auch Entwicklungskompetenz haben, Alternativen anzubieten.
00:05:34: Kann man vielleicht mal fragen... ich meine bisher habt ihr diese Module hergestellt an verschiedenen Orten der Welt?
00:05:42: Wie schaut das eigentlich aus?
00:05:43: Ich mein hier seid es bisher Stromversorgungshersteller.
00:05:46: jetzt seid ihr auf einem IC Hersteller.
00:05:49: Wer fertigt die für euch?
00:05:52: Bei den Trafus könnte ich mir zu vorstellen, dass die bei euch aus der eigenen Fertigung sind.
00:05:59: Aber vielleicht können sie das mal näher erläutern?
00:06:01: Also erstmal vielen Dank für das Kompliment, dass wir jetzt IC-Hersteller sind.
00:06:04: Das höre ich natürlich sehr gerne!
00:06:06: Das muss man natürlich relativieren.
00:06:07: ja... Wir sind ein IC-Designhaus und eine feble Struktur wie das bei vielen IC-Häusern so ist.
00:06:14: Wir fertigen diese Produkte nicht selber, sondern die Waiver kommen aus Korea.
00:06:19: Das Packaging findet in China oder in Südostasien statt je nachdem welche Produktkategorie.
00:06:25: Aber wir haben das ist richtig!
00:06:27: Wir haben jetzt In-House IC Kompetenz, Entwicklungskompetent – das ist eigentlich das Asset dass wir hier haben in unserem Segment.
00:06:35: Da muss man auch noch mal dazu sagen, um das nicht in eine falsche Richtung zu lenken.
00:06:40: Das sind jetzt keine ICs die wir von NVIDIA oder von TI diese hoch entwickelten ICs, sondern wir reden hier, ich sage es mal lieber spitt vom Hausmannskost.
00:06:49: Das ist IC's für die Industrie wunderbar ausgelegt sind, die wir da entwickelt haben und jetzt auch fertigen.
00:06:57: Transformer haben Sie recht!
00:06:58: Transformers ist für uns quasi Heimspiel.
00:07:02: Wir produzieren ungefähr vierzig Millionen Transformer pro Jahr in verschiedenen Produktkategorien.
00:07:09: Also da kennen wir uns aus und man muss aber sagen, jetzt sind wir auch Transformerhersteller.
00:07:15: können sie sagen ja?
00:07:16: Aber der Knackpunkt ist ja was wir hier machen.
00:07:19: das Modell ist eine Kombination aus IC plus Transformer, das ist nichts anders als eine Stromversorgung.
00:07:25: Da sind wir immer wieder zu Hause und müssen wieder zurückkommen, dass da nicht im Markt der Eindruck entsteht, es geht immer zurück auf dieses Thema Stromversorgen.
00:07:37: Das sind wir nur, der Unterschied ist jetzt, dass wir die Einzelkomponenten anbieten können und dass der Grunde von RECOM diese Stromversagenslösungen selber entwickeln kann mit der Hilfe unserer Komponenten und vieler Tools die wir da anbieten können.
00:07:53: Jetzt sage ich mal so, also ein Modul ist ein Standardprodukt das wird über Primär über die Distribution ausgespielt.
00:08:01: Da wart ihr ja auch sehr stark engagiert.
00:08:06: aber dann gehe ich rein suche mir das für meine Applikation passende drücke auf den Bestellknopf und irgendwann kommt das Ding bei mir an.
00:08:13: jetzt stellt Ich mir vor wenn quasi selbst entwickeln ist der Beratungsaufwand für so eine diskrete Lösung deutlich höher als das im Modulbereich.
00:08:23: Es heißt, ihr baut euer Vertriebsteam aus, ihr intensiviert die Zusammenarbeit mit Disputoren, die auch Entwicklungskompetenz haben oder wie muss ich mir das vorstellen?
00:08:36: Wie das jetzt verstärkt an den Kunden angebracht wird.
00:08:40: Also erstmal, die Produktkategorie von der wir sprechen ist ein Watt bis fünfzehn Watt DC-DC isolierte Lösung und klassisch hier fünf auf fünf Volt, fünf auf drei Komma drei Volt.
00:08:51: Das ist ich sage es nochmal der Begriff Hausmannskost.
00:08:53: das ist jetzt keine komplexe Technologie.
00:08:55: Die Entwicklungen sind überschaubar komplex.
00:08:59: Das heißt wir können in diesem Fall zwei Dinge tun.
00:09:02: digitale Tools spielen ja eine ganz wichtige Rolle.
00:09:05: Die meisten Entwickler draußen im Markt kennen das als Reference Designs, zum Beispiel die physikalisch sind oder Schaltung, die da im Markt angeboten werden.
00:09:14: Das war das erste was wir getan haben und gesagt okay, wir wollen unseren Kunden diese Lösung anbieten.
00:09:20: Wir wollen sie aber auch einfach verdaulich machen und da spielt die Digitalisierung eine ganz wichtigere Rolle wie Sie ja richtig sagen.
00:09:28: Wir sind ja sehr stark versetzt in der Distributionswelt.
00:09:33: da ist Recom immer schon stark präsent und die Distributionswelt.
00:09:38: Das Modell bietet ja sehr viele Tools mittlerweile an, das schöpfen wir voll aus.
00:09:43: also zum Beispiel Design-Tools sind bei den Aggregators.
00:09:47: Die Entwickler gehen heute auf die Plattformen müssen diese Spice-Module, Simulationsmodule zeigen ganz genau wie der Schaltungsaufbau aussehen muss in die Distributionswelt gehen, kann sich dann die Komponenten den Transformer von Rekom und das IC abgestimmt aufeinander.
00:10:05: Und das ist glaube ich ein ganz wichtiger Faktor – den werden wir nachher nochmal besprechen, glaube ich -, dass das alles aus einer Hand kommt.
00:10:11: Ich muss nicht an zwei Hersteller gehen sondern ich kann alles vom Rekrom abgestimmen für diese fünf auf fünf Volt Lösung.
00:10:17: Kann ich wunderbar mit den Design Tools gemeinsam sehr schnell entwickeln?
00:10:23: Sie bieten diese neue Dienstleistung, sag ich jetzt mal.
00:10:28: Ja unter dem Claim Your Design, your choice und das heißt es gibt vier verschiedene Möglichkeiten dass ich da das in Anspruch nehme.
00:10:39: entweder ich nehm nur den Power IC oder ich nehmen nur den einzelnen Travo oder ich nehme ein abgestimmtes Pärchen aus Power IC und Travo.
00:10:48: Und dann gibts noch die komplette Discrete Solution.
00:10:53: Da frage ich jetzt, wo ist dann eigentlich der Unterschied zwischen der Modulösung und dieser Complete Discrete Solution?
00:11:00: Und das ist ja jetzt schon ein paar Wochen auf dem Markt.
00:11:05: Das ist verfügbar.
00:11:06: Eure Einführungen habt ihr quasi gemacht auf der Embedded World.
00:11:11: Was zeichnet sich denn so als erstes als Nachfrage ab?
00:11:15: Gibt es da bestimmte Schwerpunkte?
00:11:18: Ja also erstmal die Erklärung einzelne Komponente Die Solution, was ist eigentlich die Solution?
00:11:25: Das sieht man auf unserer Webseite auch sehr schön oder auch bei den Distributionskanälen kann man das dann sehen.
00:11:29: Also im Zentrum nochmal steht die Stromversorgung, die gesamte Solution.
00:11:33: So jetzt kann ich, kann der Entwickler auf die digitalen Tools gehen.
00:11:37: da sieht er dann die Schaltung und er sieht die BOM, die Bill of Material daneben Und kann ja sagen okay Ich hol mir jetzt den Recom IC in Entschwänzformer und baue mir das nach der Schaltung Diskret auf.
00:11:49: Das ist der eine Schritt.
00:11:50: Er kann aber auch sagen Okay Ich finde die Schaltung schön, die Recom da hat.
00:11:55: Das macht Sinn für mich.
00:11:56: Ich möchte es mir aber nicht selber aufbauen sondern ich möchte von Recom ein Prototypen haben für dieses Ding.
00:12:02: und weil ich gar keine Zeit habe das ja überzumachen Dann kann er deine Solution bei uns bestellen.
00:12:06: Also eine fertige Lösung, ein Prototyp.
00:12:09: Das ist jetzt keine modulare Lösung die komplett vergossen in einem Gehäuse ist sondern es ist einfach ein Prototype.
00:12:15: Diesen Prototypen kriegt der entweder direkt vom Lager wenn er da ist oder es dauert zwanzig Tage weil er irgendeine spezielle Anforderung hat, eine höhere Isolation oder was auch immer, kann diesen Prottypen in seine Applikation einbauen, kann damit spielen und sagen das gefällt mir auch.
00:12:33: da wieder baue ich sie mir selber diskret auf.
00:12:35: oder ich kann zur komm sagen weißt du was das ist?
00:12:38: wunderbar macht mir doch bitte.
00:12:40: Eine eine eine sehr entschädigung zu diesen prototypen und kann die einbauen und dass es sehr schnell umsetzbar.
00:12:46: also wie gesagt für etwa achtzig prozent der bedarfe, für lösungen von ein bis fünfzehn watt haben wir fertige Lösungen dar und kann das sehr schnell Umsetzen.
00:12:57: und das is time to market.
00:12:59: Ich glaube Your Design, your choice heißt für uns folgendes.
00:13:03: Mein Vertrieb oder meine FIES können zum Kunden gehen und sagen hier hast du die fertige Lösung, hier ist dir die diskrete Lösung Hier hast du den Prototypen Du kannst es eigentlich selber auswählen was ist für dich am besten?
00:13:14: Und das ist für mich eigentlich die innovativste Komponente an diesem Konzept.
00:13:20: und Frage zwei zu beantworten Wir haben's vor zwei Wochen ganz bewusst auf der Embedded Release weil die Embeddied ist nun mal die wichtigste Messe Wenn es um die Leiterplatte geht, haben wir jetzt seit zwei Jahren intensiv an diesem Projekt gearbeitet und das war sehr spannend zu sehen.
00:13:37: Am ersten Tag, wie gesagt, es gab ja keine Werbung im Vorfeld – wer kommt da?
00:13:43: Und jede Stunde, die die Messe länger ging ist das durchgesickert.
00:13:47: vor allem auch spannenderweise bei der Distribution, die da sehr interessiert ist neue Lösungen zu finden, auch diese Kombination IP&E und Semiconductor zu verknüpfen ist sehr attraktiv für die Distribution.
00:14:02: also die waren sehr aufgeregt.
00:14:03: Und dann kamen natürlich die ersten Kunden und da natürlich vorwiegend große OEM Tier One Accounts die sagen wir haben Entwicklungsressurse Wir brauchen USP, wir wollen selber entwickeln aber wir brauchen das NOHO eine Stromversorgungsentwickler um da Unterschiede zu machen.
00:14:18: Und das haben wir jetzt, es ist vierzehn Tage her des Releases und wir haben ja schon große Tier Ones die schon angefragt haben ob wir Lösungen anbieten können und freuen uns natürlich drüber.
00:14:31: man muss aber sagen es ist zwei Wochen her Wir beginnen jetzt gerade und rampen jetzt hoch bis zur Elektroniker dann im November wo auch weiter am Portfolio arbeiten, mehr ICs bringen und ich glaube da kommen ja auch die eine oder andere Frage später noch.
00:14:45: Wie geht es weiter nun?
00:14:47: Ja aber das hört sich doch schon super an!
00:14:50: Aber ich habe es ja schon mal am Anfang erwähnt Ich meine ihr redet hier speziell im Power-IC Bereich gegen Giganten der Halbleiterbranche an.
00:14:59: Wo sehen sie denn ihre Chance?
00:15:02: ausschließlich darin dass diese Giganten an diesen mittelstückzahlen eigentlich kein wirkliches Interesse haben?
00:15:09: oder dass man erfahrungsgemäß bei dieser Pärchenbildung zwischen einem Power IC, der für irgendwas entwickelt wurde und einem Trafo.
00:15:17: Dass das immer nicht so richtig zusammenpasst weil es eine auch verschiedene Hersteller also kein perfect match gibt in dem Sinne.
00:15:25: Oder ist euer Trumpfkarte die Schnelligkeit mit der ihr das ganze anbieten könnt?
00:15:30: Also es ist beides.
00:15:32: ja.
00:15:32: ich glaube der erste Haupt Haupt Advantage das für den Entwickler eigentlich anbieten können ist, dass wir sehr speziell auf seine Anforderung reagieren können.
00:15:48: Ich sage jetzt mal TailorMate ihm bei seinem USP helfen können.
00:15:52: Das heißt die ICs oder Transformer-Lösungen die er von uns bekommt haben bessere Situationen für seine Applikation.
00:15:59: also es ist keine Kompromisslösung mehr sondern es ist wirklich eine nach Vorwort kreativ Effiziente Lösung damit er einen Unterschied machen können.
00:16:10: Ich glaube das ist das was die großen, IC-Hersteller nicht machen können logischerweise weil du ja getrieben bist.
00:16:17: wenn du in diesen Sphären spielst musst du sehr hohe Volumen bewegen.
00:16:21: Du musst dich auf die Volumenmärkte konzentrieren und das ist natürlich im Industriebereich überschaubar weil du sehr viele verschiedene Anforderungen hast und dass es eine Chance die für uns da ist und die wir ja schon kennen, weil die modularen Lösungen, die wir bisher anbieten seit über dreißig Jahren bewegen wir uns hier in diesem Markt.
00:16:41: Und das Einzige, was wir jetzt tun ist.
00:16:43: Wir sagen für die Kunden, die über fünfzigtausend Stück im Jahr brauchen, die selber Entwicklungsmöglichkeiten haben einfach bessere Komponenten zur Verfügung zu stellen, die die großen IC-Hersteller eben nicht anbieten können.
00:16:55: und das zweite ist natürlich auch hier wie gesagt die Geschwindigkeit.
00:17:00: So muss der Entwickler hingehen und muss sich sagen okay ich nehme jetzt von irgendeinem mein IC, von irgene einen Transformer und muss das selber entwickeln.
00:17:07: Jetzt kann er sehr schnell einen Unterschied machen und das ist, glaube ich auch unsere Chance.
00:17:13: Wie gesagt in der Nische wir reden ja jetzt momentan ICs von ein bis fünfzehn Watt DC-DC isoliert es also in einem Nischenbereich noch in dem Bereich dann mehr Wert zu bieten.
00:17:24: Sie haben das gerade erwähnt nochmal.
00:17:26: Also bisher geht das bis Fünfzehnwatt Ausgangsleistung.
00:17:32: wie weit wollen sie da nach oben gehen?
00:17:35: Was sehen sie da so als Spielraum?
00:17:37: Und bisher sind das ja ausführlich DC-Disi Lösungen.
00:17:41: Planen Sie da in absehbarer Zukunft, das Ganze auch auf den AC-DiSY Bereich auszudienen?
00:17:47: Ja also wichtig ist zunächst mal Proof of Concept.
00:17:50: Das ist immer wichtig wenn du neue Konzepte machst.
00:17:52: Ich glaube der Messer haben ja die Einwohner noch gesagt, Ricko hat Mut etwas anderes zu machen.
00:17:56: Mut ist ja eines aber es muss ja natürlich auch Substanz haben und Proof Of Concept war uns wichtig.
00:18:02: nach den ersten beiden Wochen können wir sagen das Kickoff Portfolio Schein zu funktionieren, das muss ich jetzt in den nächsten sechs Monaten bestätigen.
00:18:11: Aber natürlich skalieren wir jetzt weiter.
00:18:13: ja!
00:18:13: Wir werden jetzt von der kleinen Leistungsklasse DC-DC reguliert hoch auf die Mid Range gehen also höhere Leistungslassen bis sechzigwatt, achtzigwatt und so weiter.
00:18:22: Wir werden im nächsten Jahr... Das ist ein großer Schritt in dem Bereich Automotive gehen.
00:18:27: wenn man also die ersten ICs im nächsten jahr bringen für Stromversorgungslösungen für die Elektromobilität oder Automotive generell Und der Plan ist mittelfristig auch den Bereich der ACDC abzudecken, weil es ja auch bekannt die RECOM ist sehr stark in dem ACDC-Bereich.
00:18:44: Auch hohe Leistungsklassen und da ist natürlich auch ein Interesse von uns.
00:18:47: Die Bereiche, die wir mit den herkömmlichen IC-Hersteller nicht abbilden können, selber zu machen und dann auch Produkte auf den Markt zu bringen, die einfach besser sind mit denen Komponenten, die wie auch selber entwickeln können.
00:18:59: Also Antwort ganz klar!
00:19:01: Wir wollen weiter skalieren das Portfolio so ausbauen, dass wir selber sehr viel oder meine Entwickler für die Modularanlösung – sehr viele davon haben aber auch unsere Endkunden mehr Flexibilität und weniger Kompromisslösungen machen müssen.
00:19:18: Die Sparen von Portfolios kann man mal sagen mit wieviel Produkten sie jetzt eigentlich angetreten sind?
00:19:24: Sie haben zuvor nochmal die Elektroniker angesprochen.
00:19:26: Wir haben einfach mal so eine Perspektive aufmachen, wie viele mit wie vielen Produkten seid ihr jetzt angetreten und wie viel werden es bis Ende des Jahres sein.
00:19:34: Also jetzt sind es sechzehn ICs und achtzehn Transformer-Lösungen die wir haben, die ungefähr dreihundert verschiedene Stromversorgungslösung abbilden können.
00:19:45: Wir werden bis zur Elektroniker das Portfolio wahrscheinlich verdoppeln.
00:19:51: Das heißt aber nicht gleichzeitig dass ich damit noch mal drei Hundert Applikationen abbilden kann.
00:19:56: Aber es wird jetzt sukzessive skaliert und es wird auch in verschiedene Bereiche reinskaliert werden, aber wir müssen natürlich schauen.
00:20:07: Wir haben ein eigenes IC-Design aus, wir lernen, wir müssen auch sehr viel lernen, Ich sage es noch mal, wir sind kein großer IC-Spieler hier.
00:20:19: Sondern in der Nische und in der bewegen wir uns und die Nische werden wir möglichst weit ausbauen.
00:20:26: Jetzt sage ich mal so ihr seid gerade gestartet.
00:20:30: Sie haben aber auch schon gesagt, ihr habt euch zwei Jahre lang mit diesem Gedanken getragen, habt das voran getrieben.
00:20:37: Seid ihr in der Lage?
00:20:39: Heute schon diese Produkte in tausender oder zehntausender Stückzahlen zu liefern?
00:20:45: Oder ist das momentan noch ein Ramp ab, der noch nicht darauf abzielt, dass wirklich in mittleren Stückzahlern liefern zu können.
00:20:54: Also das Modell ist ja ganz klar auf hohe Stückzahlen fünfzigtausend Stück plus ausgelegt.
00:20:59: die Kapazitäten haben wir auch.
00:21:02: Wir sehen natürlich jetzt schon nach den ersten Anforderungen, dass sie natürlich doch relativ hohe Stückzahlen auf uns zukommen.
00:21:08: Aber dieses Skalieren das war mit eingeplant.
00:21:10: Für uns ist erstmal der Ramp-Up genau wie Sie sagen das Wichtigste und unsere Komponenten und Lösungs sind jetzt schon in der Distribution zu verhandeln.
00:21:18: also man kann heute ... gar keine Werbung, sondern für den Entwickler wichtig.
00:21:24: Bei DJI Mauser sind all diese Komponenten vor Ort und liegen dort und können schon von den Entwicklern eingesetzt werden.
00:21:32: also das hat stattgefunden und die Distributionswelt freut sich über unsere Lösung und ist auch sehr aggressiv als das Stocking angeht weil wir wollen das rausbringen in den Markt und Ware ist verfügbar und wir können skalieren sonst hätten wir es auch nicht gemacht.
00:21:49: trotzdem startet ihr geschäftsmäßig in dem bereich bei null.
00:21:52: was denken sie wie schnell sie da an den millionen umsatzbereich kommen werden?
00:21:58: und was bedeutet das mittel- und langfestig für reekommen.
00:22:01: Wie wir am Anfang gesagt haben, ihr wart ein modul lieferant wird es sagen mal die dna des unternehmens auch verändern das denken im unternehmen verändern?
00:22:13: wird das weiterhin einen modul wie mehr ein Modulanbieter sein, aber mit einer starken Discrete Unit.
00:22:22: Also was denken Sie wieder die Zukunft ablaufen wird?
00:22:26: Also zunächst gilt man wir können natürlich Gesetzmäßigkeiten nicht ausheben so gut kann man gar nichts sein.
00:22:31: es gilt immer noch die Design Encycletime dies bei der Modulanlösung nicht anders als bei der Diskretenlösungen.
00:22:37: den Entwickler müssen entwickeln Produkte ein bisschen freigegeben werden.
00:22:40: Das hat alles seine Zeit und wir erwarten jetzt nicht, dass wir in den nächsten sechs zwölf Monaten da ihre Stückzahlen bewegen sondern für uns ist entscheidend das wir den Kunden neue Lösungen anbieten.
00:22:52: Projekte, Designprojekte gewinnen die wir vorher mit modularen Lösungen nicht bedienen konnten.
00:22:57: Das ist mal der erste Schritt.
00:22:59: Der Markt, von dem wir hier sprechen ist ungefähr fünfmal größer, der diskrete Markt als der modulare Markt den wir jetzt hier bespielen.
00:23:06: Das heißt da ist eine Logik dass sehr hohe Stückzahlen bewegt werden.
00:23:11: aber man muss natürlich auch wissen ein IC oder ein Transformer hat nicht die Wertigkeit wie es eine moduläre Lösung hat sonst würde ja jeder eine modulaere Lösung einsetzen.
00:23:21: das heißt damit sich das wirklich in den Büchern niederschlägt müssen wir schon Stückzallen bewegen.
00:23:28: Natürlich mit höheren Leistungsklassen ist die Wertigkeit, also der EXP natürlich hier höher das es Produkt ist.
00:23:36: Alles was wir anfassen egal in welchem Segment ich auch bekannt, dass Rekorm ja wie gesagt alle die ganze Power Architecture vom Schaltschrank bis zum Sensor bedienen will.
00:23:46: alles was wir tun in diesen einzelnen Segmenten tun wir um in den Bereich erfolgreich zu sein.
00:23:52: Das heißt Wie wir die Rekom der Zukunft aussehen, ist der komplette Power Architecture Provider für alle Kunden.
00:24:01: Das ist klingt ein bisschen verwegen.
00:24:05: Ist aber de facto so und da ist für uns nur Logik, wenn ich heute einem Kunden eine fertige Lösung anbieten kann, einer Modularer oder auch einen Deanrail-Produkt oder was auch immer möchte ich natürlich auch sicherstellen dass in die kleinen Leistungen auf der Leiterplatte das nicht alles anbietet.
00:24:22: Und wie gut wird es angenommen werden?
00:24:25: Während er in Zukunft mehr ICs und Transformers als modulare Lösungen verkaufen, die Antwort ist klar ja!
00:24:31: Weil dann machen wir was richtig, weil einfach die Stückzahlen und die Anzahl der Projekte wesentlich höher ist.
00:24:38: Wie das da von der Wertigkeit von den ESPs abbilden wird, das wird man dann sehen.
00:24:42: Es hängt auch sehr davon ab wie erst passiert bei den Kunden?
00:24:45: Wir wissen ja heute alle – Das Thema Analog-Entwickler ist eine aussterbende Rasse aber es ist nicht so dass es mehr werden.
00:24:59: werden dann mehr modulare Lösungen oder Diskrete eingesetzt.
00:25:02: Das hängt auch sehr davon ab, wie gut es uns gelingt im Digitalbereich die Tools anzubieten dass es einfach ist für den Entwicklern das zu tun und da sind wir auf einem guten Weg.
00:25:11: und es ist auch ein Stück weit auch disruptiv, eine disruptive Idee die wir hier umsetzen und es wird spannend sein in den nächsten sechs Monaten zu sehen wie's angenommen wird.
00:25:22: Ich glaube ich kann schon mehr Antworten gehen wenn wir dann auf der Elektroniker uns dann sehen und hoffentlich unser Stand gut besucht ist.
00:25:28: Wir werden dieses Jahr auch in der Halle C-IV sein also im Bereich der Semiconductor Technologie und da hoffen wir natürlich auch dass da sehr viel hohe Frequenz ist und das Konzept gut angenommen.
00:25:41: Ja, dann schauen wir einfach mal wie erfolgreich dieser Ansatz ist.
00:25:45: Ich wünsche Sie Ihnen und bedanke mich ganz herzlich fürs Kommen und für das
00:25:51: Gespräch!
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