»Die Distribution wird in den nächsten fünf Jahren disruptiert« - mit Holger Ruban, CEO von Bürklin Elektronik
Shownotes
Die nächsten fünf Jahre könnten die Distribution grundlegend verändern, davon ist Holger Ruban, CEO von Bürklin, überzeugt. KI, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle werden die Spielregeln verändern – und damit auch die Rolle der Distributoren in der Lieferkette. Wie sich insbesondere mittelständische Distributoren in diesem Wandel behaupten können und warum gerade ihre Kundennähe zum entscheidenden Faktor werden könnte, darüber spricht Ruban im Supply Chain Podcast „Kettenreaktion“.
© Componeers GmbH Intro-Stimme dieses Podcasts wurde KI-generiert. Alle Gespräche und redaktionellen Inhalte sind menschlich produziert.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich begrüße heute Holger Rubarn, CEO von Birkland-Elektronik zu unserem Supply Chain Podcast.
00:00:20: Nicht wundern wir werden uns duzen weil wir uns doch schon einige Zeit lang kennen!
00:00:25: Dann steigen wir doch gleich direkt ins Thema ein.
00:00:28: Birklands Elektronik ist ja ein mittelständischer Distributor im Landkreis München Und drum ist unser Thema heute besonders fokussiert auf KMU-Distribution.
00:00:39: Welche Rolle spielt die für die Lieferkette?
00:00:43: Wenn wir über resiliente Lieferketten sprechen, welche Rolle bleibt da eigentlich für kleinere und mittelständische Distributoren Holger?
00:00:52: Also erstmal vielen Dank dass ich dabei sein darf!
00:00:55: Ich denke schon das die Rolle schon noch signifikant ist zumal gerade in Deutschland der Markt sehr stark auch aufgeteilt ist unter KMUs Unternehmen.
00:01:04: Also ich habe mir jetzt extra noch mal die Mühe gemacht, also circa vierzig Prozent der deutschen Distributionen im Bereich High Service und Spezialdistribution ist tatsächlich noch im KMU-Bereich.
00:01:14: Also dementsprechend haben wir schon ein ordentliches Volumen und auch Lagervolumen mit dem wir dort unterstützen können und helfen können.
00:01:21: Vielleicht erklären wir ganz kurz für alle Hörer was High Service in diesem Zusammenhang ist – das ist dass ihr eben auch vereinzelt und besondere Wertschöpfung am Produkt habt?
00:01:33: Ja, ganz genau.
00:01:34: Also ich glaube kommt von ursprünglich mal der Katalog-Distribution.
00:01:37: man hat nie irgendwie so einen sauberen Nachfolgebegriff gefunden.
00:01:41: einiges das Online Distribution geht aber um Distributoren die primär im niedervolumigen Bereich handeln und auch zusätzlich sehr viel Edit Services anbieten wie keine Ahnung Rieling Kalibrierungsservice verschiedene Beratungen um an das gesamte Service Sortiment abzurunden
00:01:59: Gut.
00:02:01: Sind dann damit KMU das Zutorn in der Lieferkette eher ein kleines Rätchen?
00:02:06: Also gut, du sagst es ist vierzig Prozent.
00:02:09: Widerspricht ja eigentlich schon ... gibt schon sozusagen die Antwort schon bisschen vor?
00:02:16: oder können sie an entscheidenden Stellen wirklich den Unterschied machen?
00:02:19: weil jeder für sich ist ja doch eher klein
00:02:23: Ganz genau.
00:02:23: Also ich glaube jeder für sich genommen ist sehr klein, wir haben häufig aber auch Franchise das die anderen nicht haben.
00:02:29: also wir haben auch Hersteller die nicht unbedingt bei den großen wiederzufinden sind.
00:02:34: dadurch haben wir schon dort einen ganz guten Auftrag innerhalb der Distributionen an dem wir dort ausfüllen und dann sind wir halt auch nochmal ein Bindekli zwischen den Größen
00:02:44: Und nähe zum Kunden wird auch ganz oft mit eher kleineren oder KMU-Disputoren in Verbindung gebracht.
00:02:54: Was bedeutet die Nähe zum Kunden gerade dann, wenn die Lieferkette ganz besonders unter Druck steht?
00:03:00: Was würdest du sagen, macht ihr vielleicht anders als die ganz großen?
00:03:05: Ich weiß gar nicht ob wir dann wirklich alles so anders machen.
00:03:09: aber es ist also witzigerweise KMUs zu KMUS oder Kmus zur Startup scheint irgendwie schon einen besonderen Draht zu haben.
00:03:18: Also dort haben wir schon eine sehr, sehr starke Nähe gerade zu den Einkaufsgruppierungen die halt dann dort sind und die auch auf uns zukommen um beraten zu werden.
00:03:28: Die sagen wie ihr wissen nicht genau meint hier es kommt eine Alekation bei welchen Bauteilen?
00:03:33: Wie sollen wir dort bevorraten also dort wesentlich mehr intensiver Nachfragen als das bei uns Großunternehmen zum Beispiel tun?
00:03:40: Wir haben ja gut vorstellen, dass die Großunternehmen sich da auch eher größere Partner dafür aussuchen für diese Art der Fragen.
00:03:45: Aber gerade bei ebenfalls KMU-Unternehmen und gerade bei den Startups haben wir dort schon eine unglaubliche Kundennähe wo wir auch sehr beraten gerade im Thema der Supply Chain unterwegs sind.
00:03:56: Und also grade die KMUs zu votoren ist immer wieder das Thema wie weit sie ins Risiko gehen können oder auch sollten.
00:04:08: So dieses Stichwort Inventory is an insurance, ist es sinnvoll?
00:04:13: Oder ist das eher gefährlich wenn man zu viel Kapital im Lager bindet?
00:04:20: Jetzt bin ich in der glücklichen Lage dass ich verschiedene Distributoren schon geleitet habe, auch größere und kleinere.
00:04:27: Es ist eigentlich immer das gleiche Spiel, es ist halt pro Rater natürlich unterschiedlich.
00:04:32: Es ist für beide Risiko dann in die Kapitalbindung reinzugehen, es ist aber auch für beide dementsprechend der Gewinn da drinnen zu tun.
00:04:41: Deswegen also das Risiko würde ich sagen ist ungefähr gleich, die Summen die man ausgibt sind natürlich andere die man ausgebt, aber der Effekt ist für das Unternehmen gleich.
00:04:51: Das Risiko nicht einzugehen als Unternehmen ist halt auch hoch gerade gefährlich weil grade dann wenn die Allokation auftritt man keinen Lager hat dann ist das natürlich für das Unternehmen besonders schlecht, weil man natürlich über Wochen zum Teil über Monate keine Ware mehr vor Rethik hat und die eigenen loyalen Kunden gar nicht mehr bedienen kann.
00:05:08: Also deswegen gehen wir auch ins Risiko.
00:05:10: Ist natürlich pro Rater anders.
00:05:12: also wenn irgendjemand Lager von hundert Millionen hat, dann geht der natürlich anders ins Risico in absolut Beträgen allerdings.
00:05:19: es ist schon bei uns so dass wir im Prozentualen betregen wahrscheinlich sogar eher ins Risikogen als die großen.
00:05:24: Es ist vielleicht ein bisschen einfacher, weil ihr jetzt keine ... Investoren drin habt, also es ist ja immer noch ein Familienunternehmen letztlich.
00:05:34: Die Familie steht ja immer auch hinter Bürklin Elektronik?
00:05:37: Ja das macht auf alle Fälle die Entscheidung schneller und das macht die Entscheidung auch einfacher.
00:05:43: aber die Sache ist halt trotz allem.
00:05:46: letztendlich muss dann auch der Gesellschaft in dem Fall eine Familie irgendwann ins Risiko gehen.
00:05:51: Also dieses Risiko egal ob das ein Finanzinvestor wie auch immer die glaube ich wird nie weggenommen Das bei uns der Entscheidungsweg schneller ist, jamelt Sicherheit beim Familiengeführtenunternehmen.
00:06:02: Wo siehst du die größten Lücken in den heutigen Lieferketten?
00:06:06: Bei denen mittelständische Destruktoren gut einspringen können...
00:06:11: Ich weiß gar nicht ob das so eine spezielle Lücke ist.
00:06:14: also es halt zum Teil sind dieser Plychanes halt nicht besonders gut durchdacht Das merken wir.
00:06:22: Also es ist zum Beispiel halt einfach die Ware nicht in Europa, das merken dann ein Gespräch mit Differanten also mit Herstellern.
00:06:30: Dort sind wir jetzt persönlich bei Birkelin unglaublich sensitiv.
00:06:34: Wir verstehen wenn nicht genug Ware in Europa ist dass wir noch mal stärker ins Risiko gehen auf Kontakt der Resilienz.
00:06:41: Da habe ich ab und zu das Gefühl als das größere nicht ganz so machen.
00:06:44: aber ansonsten glaube ich sind die Lücken ungefähr ähnlich wie die Themen die wir haben.
00:06:50: Und eines der großen Themen ist natürlich die fehlende Wissen.
00:06:55: Wie stark die Bedarfe jetzt steigen, wie lange sie steigen um diese Lücke zu schließen.
00:06:59: zum Herstellen?
00:07:01: Ja gut das ist ein bisschen immer Kristallkuhlesen wahrscheinlich.
00:07:06: Auf alle Fälle mit moderner Technik könnte man natürlich deutlich mehr tun.
00:07:12: allerdings wenn man auch so die Vergangenheit betrachtet.
00:07:15: Also EDI, das ist eine elektronische Schnittstelle die man insbesondere als Distributor häufig zum Hersteller hat, wo man zumindest die Lage bestände und vieles einfach direkt abfragen kann.
00:07:25: Die Möglichkeit gibt es auch zu Kunden.
00:07:28: Es ist aber ein relativ kleiner Anteil an Kunden direkt so angebunden dass man quasi eine digitale Übersicht über Teile der Supply Chain hat und dementsprechend auch den Herstellern schneller helfen kann, dass er versteht, dass der Bedarf steigt.
00:07:40: Ist es dann du hattest EDI erwähnt?
00:07:44: Digitale Beschaffung, dass das insgesamt mehr zunimmt auch im Sinne von der Weg dann distributor Kunde.
00:07:53: Weil es ist ja auch immer so eine Frage inwieweit wird zunehmend die Liefergette digitalisiert und macht's das dann einfacher oder?
00:08:03: Also einfacher?
00:08:06: Ja natürlich also umso mehr Wissen drin ist.
00:08:10: Es gibt Im englischen diesen Begriff das Bulwerperfekt, also kann man sich so eine durchschwingende Peitsche durchstellen.
00:08:15: und üblicherweise entsteht sowas der Produzent hat nicht genug Ware es steigt der Bedarf dann steigt er sprunghaft.
00:08:21: Der Produzent kommt nicht mehr mit der Produktion nach, es entstehen Überkapazitäten können nicht mehr abgebaut werden.
00:08:27: Der typische Zyklus bei uns in der Industrie der erst zu wenig Ware hat dann zu viel Ware und diese Verwerfungen.
00:08:34: Mit Technik kann man das natürlich deutlich abmildern.
00:08:37: Also wenn die Teilnehmer innerhalb eines Netzwerks, innerhalb dieser Supply Chain verstehen wie viel Demand wirklich da ist, wieviel Ware produziert werden muss, wie lange es anhält welche Projekte im Umlauf sind, kann der Hersteller wesentlich punktuell und genauer produzieren.
00:08:53: Die Technologie gibt das aber schon relativ lang.
00:08:55: Also wenn jetzt dann die nächste Frage kommt in Richtung, ja und dann haben wir doch AI?
00:08:59: Das stimmt!
00:09:00: Aber wir haben es auch ewig gebraucht um die vorhandene Technologie, die auch schon sehr weit entwickelt ist überhaupt mal so weit rein zu tun dass da ein bisschen Vernetzung da ist.
00:09:09: Deswegen also ich glaube eher, dass die Technologie viel weiter ist als dann innerhalb der Beziehung am Mann.
00:09:16: das ermöglicht, dass dieses Appliaturen geschlossen wird.
00:09:19: Genau, das wäre sozusagen... Du kannst doch ein bisschen hersehen.
00:09:22: Das wäre wirklich die nächste Frage gewesen.
00:09:24: also KI-Automatisierung und so weiter.
00:09:27: Die verändern ja die Lieferkette massiv und interessant finde ich.
00:09:30: nur wenn ich meine Ansprechpartner befrage sowie inwieweit spielt den KI für euch schon eine Rolle in der Lieferkette dann ist es Schwammig die Antworten.
00:09:42: Also viele sagen, wir haben Chatbots auf der Webseite und manche im Kundenkommunikation.
00:09:48: aber wie würdest du das Thema jetzt einordnen?
00:09:50: Also für uns also wir haben uns bewusst gegen Chatbott entschieden weil sie noch nicht so weit sind.
00:09:58: Vielleicht vorausgeschoben.
00:10:00: ich denke dass in den nächsten fünf Jahren durch AI auch die Distribution maximal disruptiert wird.
00:10:05: Ich glaube in fünf Jahren ist vieles was wir jetzt annehmen wird vollständig anders sein.
00:10:10: Was wir schon sehen und auch machen ist gerade im Bereich von Agents, also wir setzen in Backbone.
00:10:16: Also im hinteren Bereich immer mehr Agents auch ein weil das einfach gewisse Stupide arbeiten doch deutlich schneller gehen, auch einfach sicherer gehen.
00:10:26: Und da sind wir schon dass auch jetzt schon AI Einsatz unglaublich stark da ist und sich unglaublich beschleunigt.
00:10:35: Mein Gefühl war eher vor fünf Jahren war es was wird?
00:10:38: Wir haben dräum geredet wusste nicht genau, was es ist.
00:10:42: Mittlerweile sie ist auch im Mittelstand immer stärker im Einsatz und dass das noch zunehmend wird ja es ist eigentlich logisch weil dadurch gewisse Risiken minimiert werden.
00:10:53: Das da durch der Persönlichkontakt noch weiter wichtig.
00:10:56: ich denke mal auf die nächsten drei Jahre definitiv ob dann irgendwann in einer Zukunft um fünf Jahren Chatbot mit Chatbot kommuniziert weiß ich nicht.
00:11:04: Ich muss sagen dazu entwickelt sich auch zu schnell.
00:11:07: also da jetzt zu behaupten das wird nicht der Fall sein Kann ich nicht?
00:11:11: Auf die nächsten drei Jahre würde ich sagen, ist diese menschliche Kommunikation unglaublich wichtig weiter.
00:11:17: Aber das im Hintergrund gerade Abgleichen von Lieferketten-, Lieferzeitpunkten- und Produktionsdingern, dass da nicht mehr einen Telefon in die Hand nimmt und telefoniert sondern tatsächlich eher ein Agent mit einem Agent kommuniziert – das ist jetzt schon da!
00:11:33: Ist es dann einer der Punkte weil du eingangs bei deiner Antwort gesagt hast, dass die Distribution in fünf Jahren ... disruptiert würde.
00:11:42: Was hast du da noch konkret, noch Beispiel?
00:11:45: Weil das ist natürlich schon ein prägender Satz!
00:11:48: Also es ist schon headlinefähig der Satz.
00:11:51: Ja genau.
00:11:52: also
00:11:52: erstens mal glaube ich nicht nur die Distributionen, also ich glaub dass sich die gesamte Industrie unglaublich stark verändern wird und wir sehen sie ja jetzt auch schon im Bereich von Marketing bei verschiedenen Agenturen... Dass er sehr schwierig ist für Juniors überhaupt noch reinzukommen weil der E-Einsatz einfach immer mehr um sich greift.
00:12:09: Der Trend ist sich jetzt noch sehr stark beschleunigt, auch durch die Verbesserung von verschiedenen LLM-Modellen.
00:12:15: Ist glaube ich klar.
00:12:16: also da muss man kein großer Held sieher sein.
00:12:20: Dass das schon stärker ein Einsatz ist ja zum Beispiel im Moment auch wir arbeiten sehr stark an unserer Webseite und dass wird primär über AI gemacht.
00:12:30: Also wir programmieren auch unsere Webseiten bei AI.
00:12:33: Da hat sich unglaublich viel in den letzten zwei Jahren getan in dem Markt dass man so denkt, das kommt irgendwann oder es ist nicht im Einsatz.
00:12:41: Ich würde sagen, es ist schon sehr stark im Einsatz und es hängt immer aufs Unternehmen an wie Techniker Findi sind.
00:12:48: Ich würd aber denken diejenigen, die es im Moment nicht im Einsatz handeln sollen sich vielleicht mal überlegen ob sie nicht komplett disruptiert werden und in einer ziemlich gefährlichen Situation sind.
00:12:58: Wie muss dann ein mittelständischer Distributor sich aufstellen, damit er dann in fünf Jahren überhaupt noch relevant ist in der Supply Chain?
00:13:06: Brechen wir es mal wieder auf die Supply Chains.
00:13:08: Ja
00:13:08: genau also das ist wahrscheinlich eine Million Dollar Frage.
00:13:12: ich glaube sehr offen halt genau zu diesem Themen.
00:13:16: Also ich glaube, den größten Fehler die man jetzt machen kann ist zu meinen.
00:13:20: Weil jetzt von nineteenhundneinzig bis jetzt Idei sich nicht stark entwickelt hat und so weiter.
00:13:25: was man meint dieser Trend bleibt weiter relativ langsam das würde ich bezweifeln.
00:13:30: also ich denke idealerweise für KMU Unternehmen sollte man da sehr offen sein auch sehr stark nach außen gehen sich informieren was zurzeit wirklich möglich ist Und was aber ganz gut ist Auch in Deutschland ist ja sehr stark mittelstandsgetrieben untereinander lässt man sich auch ganz gut mal über die Schulter schauen, insbesondere wenn man mal nicht in Wettbewerb ist und kann bei anderen Unternehmen sehen was die da tatsächlich schon alles im Einsatz haben.
00:13:55: Also man kann schon sehr viel lernen.
00:13:56: das sollte man tun weil der Kälch wird nicht an uns vorbei gehen.
00:14:00: also egal wie wir zu dem Thema stehen es wird nicht so sein dass AI jetzt im Moment wieder weggefunden wird.
00:14:06: Ja das wahrscheinlich nicht!
00:14:09: Wenn morgen die nächste große Lieferkettenkrise kommt wobei ich klammer auf immer den Eindruck habe wir schlittern sowieso von einer in die nächste Klammer zu, wäre es dann besser aufgestellt.
00:14:20: Der große Distributor mit einem ganz großen globalen Netzwerk oder der Mittelständler mit kurzen Wegen und engem Kundenkontakt?
00:14:29: Ja ich glaube die Schwierigkeit dass hier die Frage, it depends kommt auch die Krise drauf an.
00:14:35: also selbstverständlich wenn das jetzt Zum Beispiel Birklin ist nicht unbedingt der allergrößte Haltbleiter-Distributur.
00:14:43: Wir haben das schon, wir stärken es auch.
00:14:45: Wenn jetzt aber eine Krise kommt die uns besonders in den Haltgleitermarkt betrifft dann stehen wir natürlich deutlich besser da.
00:14:52: Wenn es eine Krises ist, die die gesamten Supply Chains komplett erschüttert nehmen wir irgendeinen Szenarioanteil waren wird angegriffen.
00:14:59: Da stehen wir nicht besser dar als die anderen, da stehen die anderen aber noch nicht besser da als wir.
00:15:03: also schauen wir wahrscheinlich alle erstmal in die Röhre und überlegen uns wie es weitergeht und wie der Markt getroffen wird, was hier noch funktioniert.
00:15:12: Also ich glaube da sind wir dann in ein Boot.
00:15:15: Was schon unterschiedlich ist aufgrund der Größe ist das schon eher so dass dieser Playchain bei uns jetzt weniger eine Kette ist eher ein Netzwerk.
00:15:24: also wir müssen sowieso in einem Netzwerk mit anderen Partnern arbeiten.
00:15:28: das ist abgesichert durch den Hersteller.
00:15:30: also er weiß von diesem Netzwerk der weiß auch von diesen verschiedenen Partnern.
00:15:33: Aber wir haben nicht nur diese eine Bezugsquelle und die ist auch nicht die einzige abgesichert vom Hersteller.
00:15:38: Das hat damit zu tun, dass die Minimum-Order Quantities also die Mindestbestellmengen vom Hersterler zum Teil sehr groß sind für uns und dadurch werden uns sowieso verschiedene Partner zugewiesen.
00:15:48: Dadurch sind wir ein Stück weit agiler als es dann große sind weil wir gewohnt sind vielleicht auch mal das Telefon in den Hand zu nehmen und noch ne zweite Quelle die auf Franchise ist abzutelefonieren.
00:15:59: in der Absprache mit dem Hersteler
00:16:02: Gab es in den vergangenen Jahren einen Moment, in dem du gemerkt hast genau hier zeigt sich welchen Wert ein Distributor in einer Lieferkette tatsächlich
00:16:12: hat?
00:16:14: Auf alle Fälle.
00:16:15: Ich denke letztes Jahr Oktober-November war das, wo Nexperia die Krise angefangen hat und bei uns mehrere Automobilisten angerufen hat ob wir ihn helfen können weil tatsächlich ihre Produktion stehen bleibt Und wir sehr stark im Verbund mit ein, zwei anderen Distributoren.
00:16:31: Sehr viel dafür getan haben für zwei, drei der namhaftesten deutschen Hersteller dass ihre Lieferkette und ihre Produktion nicht stehen geblieben ist.
00:16:39: also da war wirklich die Distribution.
00:16:41: Die sehr agil war sehr schnell auch sehr partnerschaftlich untereinander sich da die Bälle zu geworfen hat um tatsächlich in dem Fall der Automobilindustrie zu helfen.
00:16:49: Ja das ist natürlich ein tolles Beispiel dafür dass man irgendwo einen Unken rufen Einhalt gebietet.
00:16:55: es gibt ja immer mal Menschen, die sagen, dass der Potion ist überflüssig.
00:17:00: Man kann ja einfach direkt mit dem Hersteller.
00:17:02: Nein, kann man nicht!
00:17:04: Der Meinung bin ich auch und in diesem Sinne würde ich jetzt sagen vielen Dank für das Gespräch
00:17:15: und
00:17:15: bis zum nächsten Mal Holger.
00:17:17: Bis zum nächsten mal.
00:17:17: Tschüss.
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